Kommentar zur Landesgartenschau 2022 in Traunstein

Traunsteins Bürger sagen NEIN zum Konzept der Landesgartenschau 2022!

Schmetterling

Am Sonntag den 10. April 2016 fand in Traunstein ein Bürgerentscheid statt indem die überwiegende Mehrheit sich gegen eine Landesgartenschau 2022 in Traunstein ausgesprochen hat, bei einer Wahlbeteiligung von 51,60%.
(Quelle: http://www.traunstein.de/wahlen/189155_000058/index.html)

Eine Landesgartenschau stellt für eine Stadt und Region zwar eine große Herausforderung (finanziell, organisatorisch, etc.) dar. Allerdings ergeben sich durch einen solchen Auftritt sehr große Möglichkeiten im Bezug auf Imagegewinn, Stärkung der Zusammengehörigkeit und ein enormes Potential von nachhaltigen Investitionen von denen die Bevölkerung der Stadt und Region profitiert.

Warum hat sich nun die Bevölkerung gegen die Landesgartenschau ausgesprochen?

Ich habe mir die Befürchtungen und Kritikpunkte des „Aktionsbündnis gegen Landesgartenschau“ (http://www.landes-gartenschau-traunstein.de/) sowie die veröffentlichten  offiziellen Informationen für die Landesgartenschau (http://traunstein2022.de/) ausgiebig angesehen.

Das Konzept der Landesgartenschau 2022 in Traunstein (http://traunstein2022.de/konzept.html) geht zwar oberflächlich auf die wichtigsten Themen wie Nachhaltigkeit für die Stadt Traunstein ein aber die konkreten Fragen die die Bevölkerung bewegen, wie z.B. wie will die Traunsteiner-Infrastruktur (unter 20.000 Einwohner) einen Besucherandrang von ca. 15.000 Besuchern an besucherstarken Tagen bewältigen oder wo soll das Volksfest 2022 stattfinden, bleiben von den Konzepten unbeantwortet. Wenn in dem Konzept von Nachhaltigkeit die Rede ist, wird nicht konkret aufgezeigt was diese Nachhaltigkeit bedeutet – Wer kann welche Einrichtungen, Flächen später wie nutzen, wer trägt zukünftig die Verantwortung und Kosten, wer profitiert wann von welcher Investition, …
HimbeereMan hätte sich Konzepte vorstellen können indenen man auf Detailfragen der Bevölkerung eingeht oder die Ideen der Bevölkerung zur Nachhaltigkeit mit einbringen lässt. Zum Beispiel durch die gezielte Schaffung von sozialen Projekten zum nachhaltigen Betreiben von Gärten, Blumenwiesen und Bienenstöcken etc. welche von Sozial-und Wohlfahrtsverbänden, Kindergärten und Schulen, etc.  genutz werden könnten. Viele offene Fragen blieben das ganze Jahr 2015 hinweg unbeantwortet, das Konzept der Traunsteiner Landesgartenschau 2022 wurde nicht verfeinert, hinterfragt und allseitig durchleuchtet.

Ich persönlich sehe, dass die Bevölkerung der Stadt und Region Traunstein eine rießige Chance mit der Landesgartenschau 2022 verpasst hat.
Die Bevölkerung Traunsteins hat allerdings mit Ihrem Veto richtig gehandelt, denn wiedereinmal war eine Politik der unzureichenden Konzepte – eine Politik nach dem Preis-Leistungs-Verhältnis anstatt des bestmöglichen Nutzen für die Bevölkerung Traunsteins am Werk und dagegen hat sich die Bevölkerung ausgesprochen.

Das NEIN ist kein NEIN gegen die Landesgartenschau ansich, sondern ein NEIN gegen UNZUREICHENDE KONZEPTE der lokalen Politik!

Dipl.-Inf. (FH) Michael Linnerer:
Hier erhalten Sie Hintergrundinformationen zu meiner Forderung nach einer Politik der durchdachten Konzepte, eine Politik die agiert anstatt reagiert!


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